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Wer abnehmen will, quält sich immer wieder mit den unterschiedlichsten Diäten – und auf Dauer meist vergebens. Kleine Verhaltensänderungen verhelfen eher zur Wunschfigur, ohne die Lebensfreude einzuschränken.

 

Moderne Diäten geben sich Mühe, den Abnehmwilligen quälende Hungergefühle zu ersparen. Dafür fordern sie oft totalen Verzicht auf gängige Lebensmittel, etwa Getreide- und Milchprodukte. Und sie verlangen intensive körperliche Aktivität. Wer den hohen Aufwand nicht durchhält, bleibt frustriert zurück. Wer sich nach dem Verzicht auf seine Lieblingsspeisen stürzt, steuert erneut auf Übergewicht zu.

 

Lebensmittel clever auswählen

 

Lebensmittel sättigen unterschiedlich lang, sie fördern oder verlangsamen den Stoffwechsel, der Körper verarbeitet sie blitzschnell oder träge. Das alles wirkt sich auf die Figur aus.

Echte Abnehm-Beschleuniger sind folgende Lebensmittel, die daher öfter auf den Speiseplan sollten:

Eier zum Frühstück sättigen länger als Brötchen mit Marmelade. Das Protein verhindert außerdem Blutzuckerspitzen und damit Heißhunger.

Salat vor dem Mittagessen bremst den Appetit auf die Hauptspeise. Das schiere Volumen der Salatblätter füllt den Magen.

Eine Vinaigrette aus Essig und Olivenöl verstärkt den figurfreundlichen Salateffekt: Die Essigsäure verlangsamt die Darmpassage. Das Olivenöl sättigt aufgrund seiner Aromastoffe mehr als andere Speiseöle.

Grüner Tee regt den Stoffwechsel an, beschleunigt die Fettverbrennung und senkt nebenbei das schlechte LDL-Cholesterin. Verantwortlich dafür sind antioxidative Catechine.

 

Das Sättigungszentrum optisch täuschen

 

 

Appetit und Sättigung sind anfällig für Täuschungen. Das hat eine Studie von Jefferey Sobal und Brian Wansink (Cornell University, Ithaca, New York) gezeigt. Die beiden Wissenschaftler ließen ihren Probanden Gerichte auf unterschiedlich großen Tellern servieren. Je größer der Teller war, desto mehr konsumierten die Studienteilnehmer – rund 30 Prozent mehr, als sie sonst aßen. Sie waren davon überzeugt, dass die Menge genau richtig war, um Appetit und Hunger zu stillen. Überraschend: Dabei war nur vier Prozent von ihnen bewusst, dass ihr stärkerer Appetit mit der Größe des Tellers zusammenhing. Der Rest war davon überzeugt, genauso viel wie sonst gegessen oder einfach nur mehr Hunger gehabt zu haben.

Wer abnehmen möchte, sollte deshalb seinen Appetit austricksen mit dieser optischen Täuschung und sich besser mit kleinen Tellern begnügen. Die Sättigung tritt schneller ein, Appetit und Hunger sind kleiner.

 

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